Antike Waffen und Ruestungen aus aller Welt

1306 Hirschfänger, deutsch, um 1880 Beidseitig breit gekehlte Keilklinge mit Yel­ man und feinen Rotwild-, Trophäen- und Ran­ kenätzungen, der Rücken bis zumYelman mit Lorbeerranken geätzt, die Spitze minimal verbogen. Messinggefäß mit minimalen Ver­ goldungsresten, das Stichblatt mit reliefierter Darstellung eines von Jagdhunden gestellten Hirsche, die Parierstangen in Hundeköpfen mit Hufen im Fang endend, die Knaufkappe mit Akanthusblattdekor und Vernietknäuf­ chen in Form einer Eichel. Schön geperlter Hirschhorngriff mit drei aufgelegten Mes­ singeicheln. Schwarz lackierte (altersbedingte Fehlstellen) Lederscheide mit Messingbe­ schlägen, der Trageknopf mit Rebhuhndar­ stellung. Länge des Hirschfängers 59 cm, Ge­ samtlänge 61 cm. 280518 II € 800 1307 Schwere Jagdplaute, Frankreich, um 1880 Zur Spitze leicht verbreiterte, beidseitig dop­ pelt gekehlte Rückenklinge mit Panduren­ spitze. Am quartseitigen Ansatz nummeriert „955“. Gefäß aus Neusilber mit vertieftem Ei­ chenlaubdekor und gelbbraunem Horngriff. Die vernähte Lederscheide mit schauseitig floral geprägtem Dekor und glatten Neusil­ berbeschlägen, am Mund Tragehaken mit reliefiertem Maskaron. Klinge partiell etwas fleckig. Länge 53,3 cm. 265958 II - € 480 1308 Brünierter Hirschfänger, Gebr. Dittmar in Heilbronn, um 1900 Kräftige Keilklinge mit breiter terzseitiger Kehlung, die Fehlschärfe mit geschlagener Herstellermarke „Gebr. Dittmar Heilbronn“. Brüniertes Stahlgefäß, Hirschhorngriff. Schwarze Lederscheide mit brünierten Stahl­ beschlägen, der Trageknopf in Eichelform. Länge des Hirschfängers 44 cm, Gesamtlänge 46 cm. Schöner Hirschfänger mit sehr gut erhaltener Brünierung. 280519 II + € 450 1306 1307 1308 | 269

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