Antike Waffen und Ruestungen aus aller Welt

1291 Jagdschwert, deutsch, um 1720 Kräftige Rückenklinge mit zweischneidiger Spitze und beidseitiger dreifacher Kehlung. Im oberen Drittel beidseitig verputze Reste einer militärischen Zierätzung, wohl Klinge eines Kavalleriepallaschs in Zweitverwen­ dung. Eisernes Bügelgefäß mit terzseitigem Parierring, schauseitig gekerbter Zierdekor. Hilze aus poliertem Hirschhorn mit eiserner Zwinge und vier kräftigen Buckelnieten. Ei­ serne Knaufkappe mit kleinem Vernietknauf. Länge 101 cm. 268843 II - € 960 1292 Barocker Hirschfänger mit Scheide, deutsch, datiert 1728 Zweischneidige Klinge mit linsenförmigem Querschnitt. Im oberen Drittel beidseitig flache Kehlung mit Passauer Wolf und Da­ tierung „1728“. In der Klinge eine runde Lo­ chung. Fein reliefiertes Messing-Bügelgefäß mit Resten von Feuervergoldung. Auf dem Stichblatt Darstellung der Jagdgöttin Diana mit Bogen und Hund. Auf Parierstange und Griffbügel weitere jagdliche Szenen. Griff aus Nussbaumholz, fein in Form eines Rehlaufes geschnitzt. Lederscheide mit Mundblech aus Messing. Länge 72,5 cm. 279743 II € 800 1293 Langer Hirschfänger, Österreich, 1. Hälfte 18. Jhdt. Beidseitig mehrfach gekehlte lange Rücken­ klinge mit zweischneidiger Mittelspitze, im oberen Drittel beidseitig ein geätzter Reiter und Banddekor sowie „Vivat Prinz Eugenius“/ „Vivat Carolus VI“. Eisernes Gefäß mit längs gerilltem Ebenholzgriff (Risse) und Messing­ kettchen. Lederscheide mit reliefierten Eisen­ beschlägen. Eisenteile stellenweise rostig. Partiell leicht beschädigt, Altersspuren. Län­ ge 85,5 cm. Im 18. Jhdt. aus einer gekürzten österreichi­ schen Pallaschklinge entstanden. 275007 II € 560 1291 260 |

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