Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten

5066 Luxus-Perkussionsbüchse aus gräflichem Besitz, Jeschek in Josephstadt (Wien), um 1850 Achtkantiger, mittig leicht eingezogener Damastlauf mit sechsfach gezogener Seele im Kaliber 11 mm. Eingeschobene gebläute Visie­ rung. Über der Kammer in Silber eingelegte Signatur „Jeschek in Josephstadt”, dahinter in Gold eingelegte Ranken. Fein gravierte Schwanzschraube und Pistonsockel. Auf dem Schwanzschraubenblatt geschnittene Darstel­ lung eines stehenden Jägers. Schloss mit fein graviertem Rankendekor und vereinzelten Goldeinlagen. Abzug mit justierbarem Ste­ cher. Halbschäftung aus Nussbaumholz mit feinem Fischhautverschnitt. Auf der Wange reliefierte Darstellung des Wilhelm Tell. Gol­ dene Daumenplatte mit gravierter Grafenkro­ ne. Fein gravierter Abzugsbügel mit Handauf­ lage aus Horn. Länge 112,5 cm. Joseph Jeschek in Josephstadt (Wien) wird 1842 Meister und 1858 Zunftmeister. 5066 112 |

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