Internationale Orden & militärhistorische Sammlungsstücke - A83

| 279 1399 1397 Bildnisse des preußischen Generals von Dalwig und seiner Ehefrau, um 1780 Öl auf braun grundierter Leinwand, später auf Holz aufgezogen, un­ signiert. Brustportrait des Generals im pelzverbrämten Rock mit dem Stern des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler. Die Gattin mit hoher Perücke und aufgestecktem Blumenschmuck sowie einer Halskette mit Portraitmedaillon. Rückseitige Beschriftung von alter Hand in deut­ scher Schrift „Feldmarschall Freiherr von Dalwigk” und Brandstempel „J. v. T.” sowie „Generalin Baronin von Dalwigk” und Brandstempel „J. v. T.”. In ovalen, profilierten Holzrahmen. Partiell leicht beschädigt, Altersspuren. Rahmenmaße jeweils 37 x 33 cm. Dazu eine akribisch recherchierte, 20-seitige Mappe mit weiterführenden Angaben zu Dalwig. Georg Ludwig Freiherr von Dalwig (1723 - 1796) war preußischer General der Kavallerie und Kommandeur des Kürassier-Regiments Nr. 12. Er nahm unter anderem teil am Ersten Schlesischen Krieg 1740 - 1742 und am Siebenjährigen Krieg 1756 - 1763. Im Jahr 1771 wurde er Domherr zu Halberstadt. 1773 wurde er Nachfolger des Generals von Seydlitz als Generalinspekteur der Oberschlesischen Kavallerie- Inspektion. Im Bayerischen Erbfolgekrieg stand Dalwig beim Heer des Königs und kommandierte den linken Flügel der Kavallerie. 1781 wurde er zum Generalmajor befördert, 1785 verlieh der König ihm den Orden vom Schwarzen Adler. 1787 stieg Dalwig zum Komman­ dierenden General der Kavallerie auf und nahm 1793 mit 70 Jahren seinen Abschied. 270269 II € 800 PREUSSEN DRAGONER 1398 Rock für einen Rittmeister der Dragoner, Preußen, um 1900 Kornblumenblaues Tuch, weiße Vorstöße, weißer Kragen, gelbe Knöpfe. Kornblumenblaue, rot gefütterte Epauletten mit goldenen Halbmonden und zwei goldenen Rangsternen. Dunkelgraues Seiden­ futter (Risse, kleine Fehlstellen) mit Brustinnentasche. Teilweise leicht beschädigt, Altersspuren. 275016 III € 650 1399 Säbel ähnl. M 1858 für Wachtmeister im 1. Brandenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 2 Leicht gekrümmte, gekehlte Klinge mit Pandurenspitze, Schneide etwas beschliffen, auf dem Klingenrücken Fiskalstempel und Ab­ nahme. Ebenfalls gestempeltes Messingbügelgefäß mit Mitteleisen, Nebenbügel entfernt, Fischhauthilze (kleine Fehlstellen) mit Silber­ drahtwicklung, Knaufkappe in Form eines Adlerkopfes, anhängender Faustriemen. Eisenscheide mit einem beweglichen Tragering, rs. kleine Reparatur, am Scheidenmund Truppenstempel „2.D.3.6.”. Gebrauchs­ spuren. Länge 100 cm. Provenienz: Sammlung Gerhard Lengelsen. 262166 II - € 1.200

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