Internationale Orden & Militaria - A82
| 537 5892 Löwenkopfsäbel für berittene Offiziere, Trageweise ab 1915 Leicht gekrümmte, vernickelte Klinge. Eisernes, geschwärztes Bügel gefäß mit reliefiertem Griffrücken und Knaufkappe in Löwenkopf form, Kunststoffhilze mit Kupferdrahtwicklung. Schwarz lackierte Eisenscheide mit einem beweglichen Tragering. Länge 96 cm. Provenienz: Sammlung Gerhard Lengelsen. 261104 II - € 400 5888 Säbel M 1858 für Offiziere im 1. Brandenburgischen Dragoner- Regiment Nr. 2 Leicht gekrümmte Klinge, in der unteren Hälfte reich geätzt. Messing bügelgefäß mit zwei Nebenbügeln, Mitteleisen und Fischhauthilze mit gelöster Silberdrahtwicklung, Adlerkopfknauf mit eingesetzten Glas augen. Eiserne Scheide mit zwei beweglichen Trageringen und anhän genden Resten eines geweißten Gehänges mit vergoldeter Löwenkopf schnalle. Länge 105 cm. Provenienz: Sammlung Gerhard Lengelsen. 262167 II - € 2.000 5889 Säbel ähnl. M 1858 für Wachtmeister im 1. Brandenburgischen Dragoner-Regiment Nr. 2 Leicht gekrümmte, gekehlte Klinge mit Pandurenspitze, Schneide etwas beschliffen, auf dem Klingenrücken Fiskalstempel und Abnah me. Ebenfalls gestempeltes Messingbügelgefäß mit Mitteleisen, Nebenbügel entfernt, Fischhauthilze (kleine Fehlstellen) mit Silber drahtwicklung, Knaufkappe in Form eines Adlerkopfes, anhängender Faustriemen. Eisenscheide mit einem beweglichen Tragering, rs. kleine Reparatur, am Scheidenmund Truppenstempel „2.D.3.6.”. Gebrauchs spuren. Länge 100 cm. Provenienz: Sammlung Gerhard Lengelsen. 262166 II - € 1.500 5890 Adlerkopfsäbel, ähnl. M 1858, für Offiziere der Kavallerie Leicht gekrümmte, vernickelte Klinge. Vergoldetes, beriebenes Messingbügelgefäß mit runden Parierlappen und zwei Nebenbügeln, Fischhauthilze mit Silberdrahtwicklung und Knaufkappe in Form eines Adlerkopfes. Brünierte Scheide mit einem beweglichen Trage ring an Ringband aus Messing. Länge 100 cm. Säbel mit solchen Knäufen wurden u.a. beim Ulanenregiment Nr. 1 getragen. Provenienz: Sammlung Gerhard Lengelsen. 262168 II - € 1.800 5891 Artillerie-Extrasäbel, sog. „Junkersäbel”, datiert 1895/96 Kräftige, geschwungene, vernickelte Steckrückenklinge mit Schör, am Ansatz geätzt mit Reichsadler und Trophäen und bezeichnet „Eisen hauer”. Eisernes, ehemals vernickeltes Bügelgefäß, die Parierlappen graviert, der terzseitige mit einem Geschütz und der Jahreszahl „1895/96”, der quartseitige mit dem Namen „Ernst Hartwig”, silber drahtumwickelte Fischhauthilze. Eisenscheide mit Resten der Ver nickelung mit einem beweglichen Tragering. Länge 104 cm. Dazu der Faustriemen (Riemen beschädigt). Säbel eines Einjährig Freiwilligen, der sich selbst einkleiden musste und der sich als Erinnerung an seine Dienstzeit auf seiner Blankwaffe verewigt hat. Provenienz: Sammlung Gerhard Lengelsen. 261157 II - III € 450 5891 5892
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