Internationale Orden & Militaria - A82

| 475 5759 Silberner Geschenkbecher für den Bataillonsarzt Gustav Nielson, Mitte 19. Jhdt. Silber, konische Form, der Boden mit vierfach geripptem Ring, unter- halb des doppelt gerippten Lippenrands Widmungsgravur „Unserm Gustav Nielson, Dr. med. Bataillons-Arzt der II.ten Jäger Abtheilung”. Die Wandung graviert mit Bandeaus, darauf Sinnsprüche zum Skat- spiel sowie Namensliste (darunter ein Fr. v. Lettow-Vorbeck), ein Name mit Todesjahr „1847”. Im Boden Feingehaltspunze für „12”-löthiges Silber, Juweliersmarke „Trobery” sowie weitere Gravuren mit einem Hund. Höhe 13,3 cm, Gewicht 170 g. Kurioses, frühes Ehrengeschenk. 252160 II + € 450 5760 Portraitgemälde eines Majors der Jäger der Befreiungskriege Öl auf Leinwand, Portrait in Uniform mit angelegter Ordensschnalle und EK 1 aus den Befreiungskriegen. Auf Karton aufgezogen, die Rückseite handschriftlich bezeichnet „Adolf von Duve”. In vergolde- tem Holzrahmen. Maße 58,5 x 50 cm. 233359 II € 400 PREUSSEN KAVALLERIE 5761 Säbel M 1811 für Mannschaften, sog. „Blüchersäbel” Breite, geschwungene Rückenklinge mit beidseitiger Hohlbahn und zweischneidiger Spitze (etwas narbig, beschliffen). Kräftiges, eisernes Bügelgefäß mit Faustriemenschlitz und belederter Hilze (kleine Fehl- stelle), an der Parierstange die Stempel „6. L. U. 3.” und „T. 11. 434.”. Schwere Eisenscheide mit zwei beweglichen Trageringen, oben der Truppenstempel „R A. M. 32. 17”. Leicht beschädigt, Altersspuren. Länge 101 cm. 265509 II - III € 350 5762 Kavalleriesäbel M 1852/79 Leicht gekrümmte Steckrückenklinge, an der Wurzel der Hersteller „F.A.Hermes Solingen”, am Rücken gemarkt „W 85”. Eisernes Korb- gefäß mit belederter Hilze, quartseitig der Truppenstempel „6.T.P.D.2.54”. Unrichtig ergänzte, zu lange Eisenscheide (beschliffen) mit einem beweglichen Tragering. Partiell leicht beschädigt, Alters­ spuren. Länge 115 cm. Nach 1879 mit einer Steckrückenklinge umgerüsteter Säbel, der lange geführt wurde. 267569 II - € 300 5763 Löwenkopfsäbel für Offiziere der Kavallerie, deutsch, um 1820 Leicht gekrümmte, gekehlte Klinge mit Schör, im unteren Drittel ge- ätzt und vergoldet (berieben), Damaststruktur in den oberen Dritteln patiniert, Klingenrücken bezeichnet „Leopold Graetz a Breslau”. Vergoldetes, profiliertes Messingbügelgefäß mit fein reliefiertem Mitteleisen, belederte Hilze mit Kupferdrahtwicklung, Griffrücken mit Löwenkopfknauf. Messingscheide mit zwei beweglichen Trage­ ringen an reliefierten Ringbändern, kleine Dellen. Länge 99 cm. Provenienz: Sammlung Gerhard Lengelsen. 263800 II - III € 800 5764 5763 5764 Löwenkopfsäbel für Offiziere der leichten Kavallerie, 19. Jhdt. Leicht gekrümmte, beidseitig gekehlte Klinge, im oberen Drittel beid- seitig reich geätzt, am Rücken der Hersteller „Ewald Cleff, Solingen”, quartseitig die Banderole „Eisenhauer”. Reich reliefiertes Buntmetall- gefäß mit Knaufkappe in Löwenkopfform, Fischhauthilze (berieben) und Drahtwicklung. Eisenscheide (kleine Dellen) mit zwei beweg­ lichen Trageringen und Ringbändern aus Buntmetall. Partiell leicht beschädigt. Länge 99 cm. 268705 II € 300

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