Internationale Orden & Militaria - A82
468 | 5749 Helm für Mannschaften der Infanterie, um 1914 Schwarz lackierter Lederkorpus mit Buntme- tallbeschlägen. Mannschaftsemblem durch Lederkeile fixiert. Nackenschiene gewechselt, versplinteter Teller mit fester Spitze. Unrichti- ge, konvexe Schuppenketten an Steckrosetten und neuen Blechkokarden. Schwarzes Leder- laschenfutter. Stellenweise leicht beschädigt, Altersspuren. Dazu ein lederner Kinnriemen und zwei Knöpfe 91 lose beiliegend. 265251 II € 300 5750 Nachlass eines preußischen Offiziers der Infanterie, um 1910 Gut erhaltener Helm für Offiziere der Fuß- truppen mit schwarz lackierter Lederglocke (berieben) und vergoldeten Messingbeschlä- 5748 Helm für Offiziere der Linien regimenter, im Koffer Glocke aus Leder, geschwärzt, aufgesetztes Emblem für Linienregimenter, rs. zweifach verschraubt (keine Doppellöcher in der Glocke). Tellerblatt mit Sternschrauben für Offiziere, Perlring, Spitze abschraubbar. Schuppenkette an Durchsteckrosetten, beide Offizierskokarden, Nackenschiene ohne Lüf- tung. Innenfutter aus Seidenrips, grüner Vor- derschirm, roter Nackenschirm (außen krakeliert). Komplett im Aufbewahrungs koffer, dieser mit komplettem Schließriemen, Oberseite mit altem handgeschriebenen Zettel und undeutlichem Trägernamen. Gut erhaltene Offiziershaube mit typischen Alters- und Tragespuren, in diesem unberühr- ten Zustand mittlerweile selten geworden. 267714 II + € 600 5750 gen, verschraubtes Adleremblem mit Vater- landsbandeau, Teller mit vier Sternschrauben, Perlstab und glatte Schraubspitze, glatte, lederunterfütterte Schuppenketten an Steck- rosetten, lackierte Eisenblech-Kokarden, ockerfarbenes Lederschweißband, ocker farbenes Seidenripsfutter (teilweise abgelöst), Größenangabe „54 1/2”. Dazu ein feldgrauer Bezug, ein Helmkoffer, zwei Sporen, ein Port- epee, zwei feldgraue Kleintextilien. Außer- dem eine glasgerahmte Lithographie (51 x 38 cm) mit dem Portrait des Helmträgers Carl Kroh, der im Raum Frankfurt/M. lebte. Partiell leicht beschädigt, Altersspuren. Provenienz: Direkt aus Familienbesitz. 268656 II € 500 5751 Degen für Offiziere, mit Berlin- Klinge, um 1740 Kräftige Klinge (narbig) mit abgeflachtem Mittelgrat, am Ansatz kurze Fehlschärfe mit beidseitig inMessing eingelegter Adlermarke, darunter jeweils in Messing eingelegter Schriftzug „BERLIN” (Windsheimer, Typ C). Fein mit Rocaillen reliefiertes Bügelgefäß aus feuervergoldetem Messing (berieben), herz- förmiges Stichblatt. Länge 91 cm. Seltene, reich verzierte Ausführung. 270246 II € 1.000 5752 Degen für Offiziere der Garde, um 1770 Kräftige Stichklinge mit abgeflachtemMittel- grat, am Ansatz terzseitig der Adlerstempel und die geätzte Herrscherchiffre „FR” unter Krone, auf der Gegenseite der achtzackige Stern des Schwarzen Adlerordens. Ver goldetes Messing-Bügelgefäß (berieben) mit Akanthusdekor, nierenförmiges Stichblatt, kräftiger Parierzapfen, Hilze mit Kupfer- drahtwicklung. Länge 98 cm. Die vorliegendeWaffe ähnelt mit ihren kräfti- gen Proportionen und dem Gardestern der persönlichen Waffe des Kronprinzen Fried- rich Wilhelm als Stabskapitän des 1. Batail- lons Leibgarde No. 15, welche abgebildet ist bei Windsheimer, „Me fecit Potsdam”, S. 305, 306. 270245 II € 1.200
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