Die Sammlung Frey - Waffen aus Württemberg
40 | etwa baugleich mit dem preußischen Zündnadelgewehr M 1862, hat aber das Schloss der Zündnadelbüchse M 1865. 266634 II - III € 800 4034 Pionier- und Artilleriegewehr M 1870 Kaliber 15,2 mm, Nummer 1308. Stellenweise etwas rauer Lauf, im Mündungsbereich Befestigungskloben für das Seitengewehr, auf der Oberseite Quadrantenvisier, vor der Hülse links Nummer, rechts Ab- nahmen. Auf der Hülse links Nummer und Herstellerbezeichnung „Oberndorf”, rechts Jahreszahlen „1870.” und „1871.”. Mehrfach ge- stempelter Schaft mit eiserner Garnitur, auf dem Lappen der Kolben- platte Truppenstempel „13.P.4.103.”. Putz- und Entladestock mit Mes- singdopper. Metallteile stellenweise etwas matt, Schaft mit kleinen Bestoßungen, Kolben mit Riss links und rechts. Länge 106 cm. 4033 Zündnadelgewehr M 1868 Kaliber 15,2 mm, Nummer 991, nummerngleich. Vierfach gezogener, etwas matter Lauf mit gutem Zug-/Feldprofil, auf der Oberseite Rah- menvisier. Auf der Hülse Abnahmen, links Hersteller „Oberndorf” und Modellbezeichnung, rechts Jahreszahl „1870” und „1871”. Nuss- holzschaft mit Eisen-/Messinggarnitur, auf dem Kolbenschuhlappen Truppenstempel „119.R.10.234.”, Kolbenunterseite und linke Seite ebenfalls mehrfach gestempelt. Eiserner Putz-/Entladestock mit Ku- gelkopf. Eisenteile dunkel patiniert und etwas matt. Länge 134 cm. Obwohl über 24.000 Perkussionsgewehre M 1857 in Zündnadelgeweh- re 1857/67 umgeändert wurden, war damit der Bedarf für den Kriegs- fall bei der Truppe noch nicht gedeckt. Daher wurde 1868 ein neues Zündnadelgewehr, das hier vorliegende M 1868, genehmigt und 12.000 Stück wurden in der Gewehrfabrik Oberndorf gebaut. Die Waffe ist 4033 4034 4035
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