Antike Waffen und Rüstungen aus aller Welt - A82
1390 Reiterhammer, deutsch, um 1600 Kopf mit schlankem, seitlich gegratetem Schnabel. Gegenseitig Hammerkopf mit qua- dratischer Schlagfläche. Hohl geschmiedeter, von rund in achtkantig übergehender Schaft mit seitlich in Messing verlöteter Naht. Ver- nieteter Fangriemenring, große Knaufplatte. Der Schaft seitlich an einer Stelle beschädigt. Länge 63 cm. 251061 II - III € 1.200 1391 Geschnittener Reiterhammer, deutsch oder Polen, um 1600 Leicht gebogener, vierkantiger Schnabel. Seitlich gemarkt Bogen mit Pfeil. Gravierter Hammerkopf mit gekehltem Abschlussknauf, rückseitig balusterförmiger Schlagkopf. Acht- kantiger, leicht gravierter Schaft mit Mittel- nodus. Achtkantige Griffplatte mit kurzem Gürtelhaken. Hilze mit geringen Resten von Textilbezug. Flacher, geschnittener Knauf. Länge 56,5 cm. Vgl. Ewart Oakeshott, European Weapons and Armour, S. 69-71. Provenienz: Hermann Historica Catalogue, Auktion 51, Los 2194. A German or Polish chiselled horseman's hammer, circa 1600 Lightly curved, quadrangular beak. Marked on the sides with a bow and an arrow. En- graved hammer head with a fluted finial and a baluster shaped striking head. Lightly en- graved octagonal handle with a node in the middle. Octagonal grip section with a short belt hook. Grip has remnants of a textile cov- ering. Flat, chiselled pommel. Length 56.5 cm. P rovenance : Hermann Historica, auction 51, lot 2194. 266667 II € 2.500 1392 Reiterhammer (Chekan), sog. „Papa- geienschnabel“, Ungarn oder Polen, um 1600 Schmiedeeisen. Der große quadratische Ham- merkopf und der lange, schlanke, vierkantige Schnabel sind geschnitten. Runde Tülle mit kleinen Schaftfedern. Ergänzter, beschnitzter Schaft aus Hartholz. Länge 73,5 cm. Der Reiterhammer war kleiner und kürzer als der Streithammer, da er hoch zuRoss imKampf eingesetzt wurde. Ist der Haken besonders lang geformt und nach unten gebogen, handelt es sich um einen sog. „Papageienschnabel“. 266656 II - € 1.500 310 | 1390
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