Schusswaffen

279 Zündnadelflinte, Franz von Dreyse, Sömmerda, um 1870 Seitlich ausschwenkbares Laufbündel aus feinem Damaststahl, auf der Laufschiene in Silber eingelegte Signatur. Der Schwenkme- chanismus bezeichnet „0,70 Randschlussp:”. Auf dem Schwanzschraubenblatt Nummer „12127”, Zündnadeln jeweils mit Numer „127”, Läufe rau und etwas reinigungsbedürf- tig. Verschlussblock mit feinen Silbereinlagen sowie Sicherung. Nussholzhalbschaft mit Ba- cke sowie Fingerauflage aus Horn und gra- vierter, eiserner Garnitur, Verschlusshebel ebenfalls mit Silbereinlagen. Läufe, System und Garnitur überarbeitet und neu brüniert, rechter Lauf an der Mündung bestoßen, Schaft stellenweise leicht bestoßen. Länge 116 cm. 257239 II - € 1.200 280 Stiftfeuerdoppelflinte Rieger, München Kal. 16/65, ohne Nummer, Blanke Läufe aus Hufnageldamast. Länge 76 cm. Auf Lauf- schiene in Gold eingelegt „J. B. Rieger Mün- chen”. Kipplaufverschluss mit langem Schlüs- sel und T-Verriegelung, wobei der Hebel mit Horn verkleidet ist (kleiner Schwundriss). Hahnschlosse mit rückliegenden Federn. Basküle, Schlossplatten und Abzugsbügel flo- ral graviert. Doppelabzug. Nussbaumschaft mit ausladender, bayerischer Backe mit Falz. Linksseitig beschnitzt mit einem flüchtenden Fuchs. Länge 34 cm. Gesamtlänge 116 cm. Herstellung ca. 1885. Erlaubnispflichtig. 252344 II + € 650 280 279 308 |

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