A106 Orden und Militaria bis 1918

gung von Pferden studierte und dies in der neuen Malweise des Impressionismus ausführte. 1937 wurden drei seiner Werke als „Entartete Kunst“ beschlagnahmt. Cornelius Wagner studiert bis 1895 ebenfalls an der Düsseldorfer Kunstakademie, wo er sich ab 1907 auch niederlässt. Im Gegensatz zu Deusser gelingt es ihm, viermal auf der Großen Deutschen Kunstaússtellung vertreten zu sein. 340976 II € 450 PREUSSEN DRAGONER 3680 Helm für Offiziere im 2. Garde-Dragoner-Regiment, um 1890 Schwarz lackierter Lederkorpus mit eckigem Vorderschirm und versilberten Beschlägen (krakeliert, stellenweise berieben, Vorderschirmnaht teils offen). Großer verschraubter Gardeadler mit Vaterlandsbandeau und aufgelegtem, teils emailliertem, versilbertem Gardestern. Kreuzblatt mit vier gelben Sternschrauben (eine fehlt), Perlstabfries und gekehlter abschraubbarer Dienstspitze. Gewölbte, lederunterfütterte Schuppenketten aus Neusilber (unrichtig ergänzt) an Steckrosetten mit beiden Offizierskokarden. Rot und grün unterfütterte Schirme, braunes Lederschweißband (Ripsfutter fehlt). Partiell leicht beschädigt, Trage- und Altersspuren. Seltener Helm der preußischen Garde-Kavallerie. 338592 II - € 1.500 3681 Helm für Offiziere der Dragoner-Regimenter, um 1910 Korpus aus schwarz lackiertem Leder (krakeliert, Hitzespuren) mit Beschlägen aus gelbem und weißem Metall. Durch zwei Lederkeile fixierter gelber Dragoneradler. Weißes Kreuzblatt mit abschraubbarer glatter Spitze, Perlstabfries und vier goldenen Sternsplinten. Gewölbte, lederunterfütterte Schuppenketten an Steckrosetten mit beiden Offizierskokarden. Ockerfarbenes Seidenripsfutter (fleckig, Risse) und braunes Lederschweißband. Dazu der passende feldgraue Überzug für Offiziere (etwas fleckig, kleine Risse). Große Kopfgröße. Partiell leicht beschädigt, Altersspuren. 339864 II - € 1.200 3681 3680 | 439

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