3602 Portrait eines Hauptmannes der preußischen Infanterie, 2. Hälfte 19. Jhdt. Öl auf Leinwand, rechts die Künstlersignatur «P. Cajetan (?) Cöln». Brustbildnis eines Hauptmannes mit Backenbart, in dunkelgrüner Uniform mit roten Vorstößen, goldenen Kragenlitzen und Epauletten mit je zwei Rangsternen und aufgelegter Verbandsnummer «8» (evtl. das Rheinische Jäger-Bataillon Nr. 8), an der linken Brust eine zweiteilige Ordensschnalle. In ovalem stuckierten Holzrahmen (etwas bestoßen). Das Gemälde, in noch biedermeierlich geprägter Feinmalerei, wurde fachmännisch restauriert. Bildmaße 70 x 57 cm, Rahmenmaße 90 x 80 cm. Sehr eindrucksvolles, qualitätvolles und realitätsnahes Offiziersportrait in Lebensgröße. 337871 II € 800 3603 Emil Hünten (1827 - 1902) - Gardegrenadier beim Stiefelappell, 1892 Bleistift auf Malkarton, links unten datiert „1. Januar 1892“ und in der Mitte signiert „E. Hünten“. Ausgesprochen feine und detaillierte Darstellung eines Gardegrenadiers in Uniform mit Marschgepäck beim Vorzeigen eines Stiefels, in der rechten Hand wohl sein Zündnadelgewehr M 62 mit aufgepflanztem Tüllenbajonett, am Koppel rechts sein Seitengewehr tragend. Die Rückseite mit Zeichnung von fremder Hand. Bildmaße 36 x 28 cm. In Passepartout, 43 x 31,5 cm. Emil Hünten zählt zu den bedeutendsten deutschen (Historien-)Malern. Er studiert an der Ecole des Beaux Arts in Paris unter Hippolyte Flandrin und Horace Vernet, 1849 in Antwerpen unter u.a. Gustave Wappers und J. L. Dyckmans und wird ab 1854 in Düsseldorf Schüler von Wilhelm Camphausen. Als Maler nimmt er an den Feldzügen von 1864 und 1870/71 teil, erhält 1870 von Kronprinz Friedrich Wilhelm (späterer Kaiser Friedrich III.) den Roten Adlerorden und wird 1878 Mitglied und 1879 Professor der Berliner Akademie. 333529 II € 540 3602 3603 382 |
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