3528 König Friedrich II. von Preußen, Sitzendorfer Porzellanmanufaktur, 20. Jhdt. Farbig gefasste Figur, darstellend den greisen König in Uniform, auf den Stock gestützt und umgeben von seinen beiden Windspielen. Im Boden die blaue Manufakturmarke. Höhe ca. 24,5 cm. Unbeschädigt. 336720 II + € 100 3529 König Friedrich Wilhelm II. von Preußen (1744 - 1797) - Legitimations-Patent zum Führen des väterlichen Namens und Wappens für den unehelichen Sohn eines verstorbenen Fähnrichs, datiert 5.2.1790 Zwölf Pergamentseiten mit kalligraphischem Text in schwarzer Tusche, die erste Textseite mit Verzierungen und Gebührenmarken. Patent zum Führen des „Nahmens und Wappens für des verstorbenen Fähnrichs von Troschke mit seiner Verlobten Johanne Elisabeth Werle erzeugten Sohn Johann August, mit der Erlaubniß daß die Mutter den verliehen Nahmen und Wappen von Troschke führen darf“. Eigenhändige Unterschrift des Königs „Friedrich Wilhelm“ sowie undeutliche Gegenzeichnung. Roter Samteinband mit breiter Goldbortenverzierung, cremefarbenes Seidenfutter mit je zwei weißen und schwarzen (lose anbei) Seidenbändern. An schwarz-silberner Kordel anhängende silberne Siegelkapsel mit teils erhaltener Vergoldung und unbeschädigtem rotbraunen Wachssiegel, der Kapseldeckel innen mit Juweliersmarke „C.I. Müller“, Berliner Stadtmarke sowie Tremolierstich. Maße der Mappe 35,5 x 26 cm, Außendurchmesser der Siegelkapsel 14 cm. Sehr seltene Urkunde, die wie ein Adelsbrief gestaltet wurde, da sie sowohl für den Sohn als auch die Mutter das Führen von Wappen und Namen der Freiherrn von Troschke erlaubte. 339412 II - € 2.500 3529 326 |
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