chenlaub, darauf aufgelegt ein silbernes Reservekreuz. Kreuzblatt mit vier Rundkopfschrauben, Perlring und vergoldetem abschraubbaren Trichter hessischer Form mit schwarzem Büffelhaar, geriffelte Deckplatte. Gewölbte lederunterfütterte Schuppenketten an Steckrosetten, beide Offizierskokarden aus lackiertem Metall. Ockergelbes Seidenripsfutter (kleine Risse), ockerfarbenes Lederschweißband (fleckig), rot bzw. grün unterfütterte Schirme, in der Glocke die alte Größenangabe „55“. Glocke etwas eingesunken, krakeliert, berieben, Nähte der Schirme offen, einige Befestigungselemente erneuert, Vorderschirmschiene nur einseitig vernietet. Teilweise beschädigt, Trage- und Altersspuren. Provenienz: Nach Einliefererangabe aus dem Besitz von Hauptmann Hermann Blombach. Er erscheint in der Rangliste von 1914 als Leutnant beim FAR 25. 341667 III + € 2.000 3507 Hessischer Reitersäbel nach österreichischem Muster, um 1860 Kräftige, leicht gekrümmte Rückenklinge mit beidseitiger Hohlbahn und zweischneidiger Mittelspitze, an der Wurzel die Solinger Wolfsangelmarke, Abnahme hessischer Löwe und Nummer „395.“. Massives, eisernes Korbgefäß mit verstärkter Randwulst. Am Stichblatt der Truppenstempel „G.H.3.4 (PfundZeichen) 47.“. Hilze mit Ausbrüchen am Holz und Resten der originalen schwarzen Belederung. Schwere Stahlscheide mit zwei beweglichen Trageringen, am Mundblech gestempelt „G.H.E.4. (Pfund-Zeichen).“. Gebrauchs- und Altersspuren. Länge 104 cm. 341574 II € 800 3508 Artillerie-Faschinenmesser, Hessen, 2. Hälfte 19. Jhdt. Kräftige Rückenklinge (fleckig) mit beidseitiger Hohlbahn und Mittelspitze, an der Wurzel der Herstellerstempel in Form der Solinger Wolfsangel und ein steigender Löwe sowie „665“. Schweres Messing-Kreuzgefäß mit geripptem Griff. Messingbeschlagene Lederscheide mit Tragehaken. Gebrauchs- und Altersspuren. Länge 82 cm. Selten. 337298 II € 500 3507 3508 | 313
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