A106 Orden und Militaria bis 1918

3478 Bürgerwehroffiziers-Säbel, um 1788 Gekürzte, sehr kräftige, leicht gekrümmte Rückenklinge mit beidseitiger, breiter Hohlbahn und Pandurenspitze. Klinge terzseitig mit gekröntem bayerischen Wappen und darunter „Für das Vaterland“. Auf der Gegenseite die bekrönte Chiffre „CT“ (Carl Theodor) und darunter „Für den Vater des Vaterlandes“. Eisernes Rumford-Gefäß mit gekehlter, teils wurmstichiger Hilze. Länge 82 cm. 341744 II - € 800 3479 Säbel für Offiziere der leichten Kavallerie, 1. Hälfte 19. Jhdt. Kräftige, leicht geschwungene Rückenklinge à la Montmorency mit beidseitiger Hohlbahn und zweischneidiger Pandurenspitze, beidseitig im oberen Drittel reich geätzt mit Spuren von Vergoldung und Bläuung, dabei Trophäen, Ranken sowie Hersteller „Coulaux Frères“ und „Manufacture de Klingenthal“. Eisernes Bügelgefäß mit zwei Terzspangen und gewaffeltem schwarzen Holzgriff (Fehlstellen beim Knauf), Griffkappe und Knauf facettiert. Blanke Eisenscheide (unten kleine Dellen und Risse) mit zwei beweglichen Trageringen. Gebrauchs- und Altersspuren. Länge 102 cm. 338062 II € 300 3480 Löwenkopfsäbel für Offiziere der Infanterie, 1806-1825 Kräftige Rückenklinge (fleckig) mit beidseitiger Hohlbahn und kurzer zweischneidiger Spitze, oben beidseitig schön erhaltene vergoldete Zierätzungen mit originaler Bläuung, dabei die bekrönte Chiffre „MJK“ für König Max I. Joseph. Messing-Bügelgefäß mit gut erhaltener Vergoldung und fein reliefiertem, ausdrucksstarkem Löwenkopf-Knauf, schwarz belederter Griff (stark berieben, terzseitig eine ca. 5 cm große Lederfehlstelle) ohne Drahtwicklung. Lederscheide (berieben, Naht offen) mit vergoldeten Messingbeschlägen, Trageknopf am Mundblech. Portepee später ergänzt. Teilweise leicht beschädigt, Gebrauchs- und Altersspuren. Länge 81 cm. Schöne, original belassene Oberflächen. Provenienz: Direkt aus Familienbesitz. 341999 II € 500 3478 3479 3480 298 |

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