3395 Prinz Paribatra Sukhumbandh von Siam (1881 - 1944) - Diktatbrief auf Deutsch mit eigenhändiger Signatur 1907 Doppelbogen ( 21,5 x 13,5 cm) mit Kopf „Hotel Stephanie“ in BadenBaden, datiert „den 8. Juni 1907“, anderthalb Seiten in schwarzer Tinte beschrieben. „Euer Exzellenz gestatte ich mir hiermit mitzuteilen, daß Seine Majestät (Anm.: gemeint ist König Chulalongkorn von Siam, der Vater des Prinzen), morgen einen Ausflug nach Straßburg machen wird, und daß ich somit, zu meinem größten Bedauern, nicht in der Lage sein werde, Euer Exzellenz liebenswürdigen Einladung Folge zu leisten. [..] Euer Exzellenz dankbarer“ mit eigenhändiger Unterschrift „Prinz Paribatra“. Gefaltet, etwas fleckig, Falzrisse. Prinz Paribatra Sukhumbandh, 33. Kind und 13. Sohn von König Chulalongkorn, wurde ab 1899 an der Kriegsschule Potsdam, im Garde-Grenadier Regiment 4 und an der Kriegsschule Kassel militärisch ausgebildet und 1903 als Hauptmann entlassen. Zurück in Siam wurde er Generalstabschef, 1904 Oberkommandierender der siamesischen Marine. Nach dem Tod seines Vaters 1910 wurde er Marineminister, 1920 Heeresminister, 1926 Kriegsminister und ab 1928 Premierminister. 1907 begleitete er seinen Vater auf dessen Europareise, die beide auch nach Deutschland und u.a. zum im Heidelberg studierenden Prinzen Rangsit führte. Bei dieser Gelegenheit wurde Prinz Paribatra von Kaiser Wilhelm II. à la suite des Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiments Nr. 4 gestellt, was ihm das Tragen der preußischen Uniform gestattete. 340589 II € 300 3396 Feng Yingli, Tochter des chinesischen „Warlords“ Feng Yuxiang - handsignierte Weihnachtskarte Außen am Einband farbige Darstellung von zwei Kranichen, seitlich gold geprägte Ranke, unten Inschrift „ Greetings“. Innen Karte mit gedruckten englischen Glückwünschen zum Weihnachts- und Neujahrsfest, darunter eigenhändige Unterschrift „von Yingli Feng“. 340588 II € 200 3397 Siegfried Wagner (1869 - 1930) - eigenhändige Notenzeile aus seiner Oper „Der Bärenhäuter“ und Unterschrift auf Karte, datiert „Juli 1926“ Karte (14 x 9,5 cm) mit handschriftlichem Auszug aus der von ihm komponierten Oper „Der Bärenhäuter“, datiert mit „Weimar Juli 1926 - Siegfried Wagner“. Aufbewahrt in unbeschriftetem Kuvert. Siegfried Wagner, drittes Kind von Cosima und Richard Wagner, erhielt seine musikalische Ausbildung bei Engelbert Humperdinck und Julius Kniese und dirigierte seit 1896 auch bei den Bayreuther Festspielen. 1908 übernahm er die Festspielleitung von seiner Mutter, heiratete 1915 die Engländerin Winifred Williams und schaffte es 1924 die mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs unterbrochene Festspieltradition wieder fortzuführen. 340594 II € 250 3395 3396 242 |
RkJQdWJsaXNoZXIy NDA0OTk=