A106 Orden und Militaria bis 1918

3363 Generaloberst Alexander von Kluck (1846 -1934) - handschriftliche Karte mit Goethe-Zitat und Unterschrift, 1925 Karte aus dünnem Karton (11,5 x 9 cm), „Der kann sich manchen Wunsch gewähren, Wer kalt sich selbst und seinen Willen lebt. Wer andre wohl zu leiten strebt, muß fähig sein viel zu entbehren. Goethe, Ilmenau“, darunter Datierung und Unterschrift „den 7. Dezember 1925. von Kluck G.O.“. Alexander von Kluck, bei Ausbruch des 1. Weltkriegs Oberbefehlshaber der 1. Armee. Seine Entscheidung, die Marschroute seiner Armee in Richtung Paris im August 1914 eigenmächtig zu ändern, gilt als eine der Ursachen für das Scheitern des Schlieffen-Plans. 340590 II € 150 3364 Generaloberst Johannes Blaskowitz (1883 - 1948) - eigenhändige und signierte Grußkarte an die Sammlerin 1941 Karte (16,5 x 10,5 cm), beidseitiger Dankestext an eine Frau Hoffmann mit blauer Tinte, datiert 1.12.1941, am Ende signiert „Ihr treu ergebener Blaskowitz“. Dazu das Kuvert, als Feldpost gelaufen, geschlitzt (leicht fleckig). Blaskowitz trat als achtzehnjähriger Fähnrich in die Preußische Armee ein. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges als Hauptmann und Kompaniechef ausschließlich an vorderster Front, wo er an den Schlachten in Lothringen, Flandern, sowie an den Kämpfen in Tirol und am Feldzug gegen Serbien teilnahm. Er erhielt dafür u.a. folgende Auszeichnungen - beide Klassen des Eisernen Kreuzes, Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwertern. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde er mit dem Angriff auf Warschau beauftragt und nahm am 28.09.1939 die Kapitulation Warschaus entgegen. Anschließend wurde Blaskowitz von Hitler zum Generaloberst befördert und mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. 1939 wurde er als Oberbefehlshaber Ost, Nachfolger von General von Rundstedt und damit Chef des deutschen Besatzungsheeres in Polen. Weiter im Westfeldzug u.a. Befehlshaber der Besatzungstruppen. Später noch Oberbefehlshaber verschiedener Heeresgruppen. Weiter Auszeichnungen u.a. am 28.10.1944 das Eichenlaub und am 25 01. 1945 die Schwerter zum Ritterkreuz. 340558 II € 250 3363 3364 226 |

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