EINE DEUTSCHE AUTO- GRAPHEN SAMMLUNG, VON 1850 BIS 1967 3360 Generalfeldmarschall Helmuth von Moltke (1800 - 1891) - Abschnitt eines eigenhändigen Briefs an seinen Bruder vom 18. März 1891 Mehrfach gefalteter Briefabschnitt mit eigenhändigem Text in schwarzer Tinte „Heute scheint endlich der Frühling anzufangen, dem ich immer sehr [.] entgegen sehe. Ich hoffe, daß Du Dich zum Sommer einmal wieder entschließest, nach Kreisau zu kommen, und schließe mit herzlichem Gruß Dein Bruder Helmuth - Berlin 18. März 1891“. Aufbewahrt im Kuvert mit Beschriftung „Feldmarschall Graf Moltke“ von Sammlerhand. Nur rund einen Monat nach diesem Brief verstirbt GFM von Moltke in seiner Dienstwohnung in Berlin und wird im 1868 anlässlich des Todes seiner Frau errichteten Mausoleum am Kapellenberg seines Schlosses Kreisau beigesetzt. 340598 II - € 200 3361 Generalfeldmarschall Karl Friedrich von Steinmetz (1796 - 1877) - eigenhändiger Brief aus dem Jahr 1876 Doppelseitiger Bogen Briefpapier (ca. 14 x 22 cm, mehrfach gefaltet, teilweise leicht verblasst), die erste Seite mit eigenhändigem Text in Tinte, datiert „Görlitz, 9. Juni 1876“. Er schreibt „Euer Hochwohlgeboren“ (vermutlich ein Schneider), „daß mein Paletot, den ich in Berlin gehabt habe ganz neu gewesen ist; derjenige welcher mir dort beim Fortgehen umgehängt wurde, ist ebenfalls neu u. mutmaßlich auch der meinige“, er habe aber „in meinen Paletot kein Erkennungszeichen machen lassen. [..] Ich stelle Ihnen daher anheim ob Sie mir einen neuen Paletot zum Verkauff offerieren [..], da ich in der nächsten Woche verreise. - Feldmarschall Steinmetz“. Karl Friedrich von Steinmetz erhielt bereits 1848 im Schleswig-Holsteinischen Krieg den Pour le Mérite, wurde 1854 Generalmajor und 1858 Generalleutnant. Im Krieg von 1866 verdiente er sich 3360 3361 224 |
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