| 361 1422 Überschweres Steinschlossgewehr mit einem Lauf des 16. Jhdts., süddeutsch/Österreich, datiert 1769 An der Mündung und über der Kammer spiralig geschnittener, balusterabgesetzter, glatter Lauf im Kaliber 20 mm, Länge 52 cm, über der Kammer undeutliche Marke(?). Militärisches Steinschloss, auf der Schlossplatte Krone mit „S.E“ und etwas verputzt bezeichnet „I L Cappier“. Schlossgang defekt. Etwas bestoßener Vollschaft mit angesetztem Kolbenrücken und eiserner Garnitur. Hölzerner Ladestock mit eisernem Dopper. Länge 88 cm. 330762 II - € 960 1423 Steinschloss-Wendebüchsflinte, Johann Christoph Waas in Bamberg, um 1780 Konischer, oktagonaler, nach Baluster in Rund übergehender Flintenlauf mit glatter Seele im Kaliber 14 mm. Über der Kammer in Silber eingelegt, mit „1“ bezeichnet und mit „Johan. Christoph. Waas. in. Bamberg“ signiert. Konischer, oktagonaler Büchsenlauf mit siebenfach gezogener Seele im Kaliber 14 mm. Über der Kammer in Silber eingelegt, mit „2“ bezeichnet und mit „Johan. Christoph. Waas. in. Bamberg“ signiert. Abzug mit deutschem Stecher (muss neu justiert werden). Wendefunktion flüssiggängig. Leicht verschnittene Walnuss-Vollschäftung mit Messinggarnitur und Kolbenfach. Eiserner Ladestock mit Messingkappe auf Gewinde. Länge 117 cm. 341237 II € 1.600 1424 Schwere Steinschloss-Scheibenbüchse, I. G. Strela in Ochsenfurth, um 1780 Schwerer oktagonaler Lauf mit siebenfach gezogener Seele im Kaliber 17,5 mm. Über der Kammer in Silber eingelegte Signatur „I. G. Strela in Ochsenfurth“. Eingeschobenes Korn aus Neusilber. Steinschloss mit gewölbter Schlossplatte und ergänzter Hahnlippe und Schraube. Schlossgegenplatte mit Schnellschrauben. Abzug mit Nadelstecher. Walnuss-Vollschäftung mit Messinggarnitur und nachträglich verschlossenem Kolbenfach. Mehrere Reparaturspuren an und um die Garnitur, Nase neu angesetzt, Schaft am Kolbenhals gebrochen. Hölzerner Ladestock mit Messingdopper nicht original zugehörig. Länge 135 cm. 341865 II - III € 700 1425 Schwere Steinschloss-Standbüchse von Ludwig in Bautzen, 18. Jhdt. Schwerer, achtkantiger Lauf mit siebenfach gezogener Seele im Kaliber 17 mm (rostig). Eingeschobenes Korn und Kimme fehlen. Über der Kammer die Gravur „Ludwig a Bautzen“. Steinschloss (Rostspuren) und justierbarer Doppelzüngelstecher intakt. Vollschäftung aus Nussbaumholz (Druckstellen, kleine Fehlstellen, Riss am Kolbenhals) mit Wange, dezenten Verschneidungen und Profilen, die Nase aus Messing. Glatte Messinggarnitur, die Schaftkappe mit eisernem Kugelabschluss. Hölzerner Ladestock (gebrochen, nicht passend) mit Messingdopper. Länge 145 cm. 330311 III € 400
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