268 | 1321 Glockendegen, Spanien, spätes 17. Jhdt. Schlanke, zweischneidige Klinge mit rhombischem Querschnitt. Kräftig gewölbte eiserne Glocke mit gebördeltem Rand, nahe der Klinge umlaufend vernieteter Brechrand. Im Inneren durchbrochen gearbeitete „Guarde de Polvo“. Weit ausladende eiserne Parierstange mit Faustbügel und getuften Endknäufen. Hilze mit Kupferdrahtwicklung und fein geflochtenen Türkenbünden. Eiserner Kugelknauf mit abgesetztem Vernietknauf. Länge 129 cm. 342170 II - € 600 1322 Husarensäbel, Polen oder Ungarn, um 1700 Kräftig geschwungene Rückenklinge mit verbreiterter zweischneidiger Spitze und beidseitig doppelter Kehlung. Am Ansatz beidseitig geätzter Türkenkopf, darüber Vogel zwischen Blütenranken. Weit ausladende, leicht gegratete Messing-Parierstange mit langem Mitteleisen. Hilze mit Lederbezug über Schnurwicklung, beidseitig blütenförmige Griffniete. Tropfenförmige Knaufkappe aus Messing. Lederbezogene Holzscheide mit Messinggarnitur, zwei bewegliche Trageringe. Länge 96,5 cm. 341578 II - € 1.600 1322 1322 1321
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