A104 Orden und Militaria bis 1918

SÄCHSISCHE HERZOGTÜMER 730 Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) - persönliches Bronze-Petschaft, Geschenk des Großherzogs Carl Friedrich von Sachsen-Weimar-Eisenach an den Prinzen Adalbert von Bayern Schwere, einteilige Bronzeausführung in Form eines Pinienzapfens auf Sockel, die Siegelfläche mit dem geschnittenen Wappen Goethes ab 1782 und alten Rückständen von Siegellack. Höhe 65 mm, Gewicht 228 g. An einer weiß-blauen Kordel anhängende Provenienzkarte „Petschaft mit Wappen aus dem pers. Besitz Johann Wolfgang von Goethe. Geschenk S.K.H. des Großherzogs von Sachsen-Weimar an S.K.H. den Prinzen Adalbert von Bayern“, rückseitig Inventaretikett „Eigenthum S.K.H. Prinz Alfons“, die Kordel sowohl an rotem Wachssiegel als auch an Papier- etikett des Prinzen Alfons befestigt. Großherzog Carl Friedrich (1783 - 1853) wurde 1828 Regent, als sein Vater, Großherzog Carl August, verstarb. Dieser hatte mit dem etwas älteren Goethe eine lebenslange Freundschaft verbunden, seit er ihn 1775 als Minister an seinen Hof berufen hatte. Prinz Adalbert von Bayern (1828 - 1875), bayr. General und Erbprinz von Griechenland, war ein großer Sammler von Siegeln und Petschaften. Sein Sohn Prinz Alfons erbte nicht nur die Sammlung seines Vaters, sondern führte die Leidenschaft weiter und baute die Sammlung aus. Bedeutendes Objekt aus dem Besitz des Dichterfürsten. 730 460 |

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