650 651 Pallasch M 1854 für Mannschaften der Dragoner, verwendet im preußischen Kürassier-Regiment Nr. 3 Nummerngleich. Kräftige, beidseitig doppelt gekehlte Klinge (gekürzt, gedunkelt, Närbchen), am Rücken die geätzte Signatur der Kaiserlichen Manufaktur Chatellerault 1855 (teils verputzt), terzseitig Abnahmestempel „S“ beim Stoßleder. Messingbügelgefäß mit drei Terzspangen, am Griffbügel der Abnahmestempel „B“ und Zahl „155“, ovales Stichblatt, daran außen der deutsche Truppenstempel „3. K. 1. 11.“, belederte Hilze (kleine Lederfehlstellen) mit Messingdrahtwicklung. In schwerer Eisenscheide (fleckig, kleine Dellen) mit ursprünglich zwei beweglichen Trageringen (einer in der Tragezeit entfernt), oben der Truppenstempel „... K. 1. 11.“. Faustriemen ergänzt. Gebrauchs - und Altersspuren. Länge 101 cm. Nach dem Krieg 1870/71 weiterverwendeter Beutepallasch. Selten. 333662 II € 800 652 Kürassierdegen M 54 Eigentumsstück. Kräftige, beidseitig doppelt gekehlte Rückenklinge (gedunkelt, Närbchen) mit zweischneidiger Spitze in Rückenlinie, ohne Marken. Tombak-Bügelgefäß mit drei Terzspangen, Fischhauthilze (Fehlstellen) mit doppelter Drahtwicklung, anhängender Faustriemen (beschädigt, ergänzt). Eisenscheide mit einem beweglichen Tragering (Dellen, narbig, kleine Risse und Löcher am Ort, Mundblechschraube fehlt). Teilweise leicht beschädigt, Trage- und Altersspuren. Länge 104 cm. 333661 III € 500 651 652 | 413
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