A104 Orden und Militaria bis 1918

648 Pallasch französischer Form für Mannschaften der Kürassiere, Preußen, datiert 1877 Kräftige, beidseitig doppelt gekehlte Rückenklinge (fleckig, vereinzelt schartig) mit zweischneidiger Spitze, am Klingenrücken die bekrönte preußische Abnahme „W/77“, am Klingenansatz der Herstellerstempel „W. Schmolz & Co. / Solingen“. Massives Buntmetallbügelgefäß mit drei Terzspangen und ovalem Stichblatt, außen ein gelöschter Truppenstempel. Belederte Hilze mit Messingdraht- wicklung. Schwere Eisenscheide (Dellen, stellenweise narbig, vereinzelt kleine Löcher) mit zwei beweglichen Trageringen, oben der verputzte Truppenstempel „6 K.2.35“(?), am Schlepper „A“ unter Krone. Gebrauchs- und Altersspuren. Länge 117 cm. Französische Form des preußischen Kürassierpallaschs aus später Solinger Fertigung. Selten. 333664 II € 700 649 Pallasch M 1819, „Russische Form“, für Mannschaften der Kürassiere Kräftige, beidseitig doppelt gekehlte Rückenklinge (etwas verbogen) mit zweischneidiger Mittelspitze, auf der Fehlschärfe der Herstellerstempel „Gebr = Weyersberg/Solingen“ und am Rücken der militärfiskalische Stempel „FW 56“ unter Krone. Massives Messingbügelgefäß mit zwei Terzspangen und eckigem Stichblatt, darauf außen der bekrönte Stempel „FW 56“, belederte Hilze, Drahtwicklung fehlt. Schwere Eisenscheide mit zwei beweglichen Trageringen, am symmetrischen Schlepper gestempelt „G.W“ (Gebrüder Weyersberg). Partiell leicht beschädigt, Altersspuren. Länge 115 cm. Seltene Blankwaffe. 333659 II € 900 648 647 649 | 411

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