A104 Orden und Militaria bis 1918

und zwei gusseiserne Zapfengewichte separat anbei. Das Werk rs. in einem Holzkasten, beschriftet „12. Landw. Rgt. aus Miesbach“. Vollständigkeit und Funktion nicht geprüft, Gebrauchs- und Altersspuren. Höhe 32 cm. 330769 II - III € 50 499 Früher Tischfernsprecher von Friedrich Reiner, München, 19./20. Jhdt. Geschwärztes Eisengestell mit bronzenen Linien und bronzener Herstelleraufschrift „Friedr : Reiner München“. Daran ein Hörer mit Handgriff aus braunem Kunststoff. Separat montierter Einsprechtrichter aus weißem Metall. Seitlich eine Kurbel. Am anderen Ende eine kleine abnehmbare Holzbox (Prägenummer „...544“) für die Klingel mit Klöppel und die zwei eisernen Glocken (Rostspuren). Teils alte umsponnene Kabel, Flachbatterie. Auf einer Nadelholzplatte montiert. Nicht auf Vollständigkeit und Funktion geprüft. Teilweise beschädigt, Altersspuren. Länge 50 cm. Selten. Die 1882 gegründete Telefonfabrik Reiner war mit ihren Telefonapparaten 1883 maßgeblich an der Einführung der Telefonie in München beteiligt. 332266 III € 100 BRAUNSCHWEIG 500 Säbel der Stadtmiliz Lüneburg, um 1800-20 Leicht gekrümmte Rückenklinge (gedunkelt, rostfleckig, stellenweise narbig) mit beidseitigem rückennahen Zug, im oberen Drittel beidseitig geätzt mit Ranken und Trophäen, dabei der Schriftzug „Lüneburg Stadt Melize“. Glattes Messingbügelfäß eines sächsischen Grenadiersäbels, am Ansatz des gekürzten Handschutzes die alt eingravierte „No. 2“. In schwarzer Lederscheide (krakeliert, berieben) mit Messingbeschlägen und Tragehaken (alte Reparaturlötung). Leicht beschädigt, Gebrauchs- und Altersspuren. Länge 81 cm. Vgl. Hilbert, Blankwaffen aus drei Jahrhunderten, S. 83, Abb. 96. Selten. 326479 II - III € 250 498 500 499 | 307

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