480 Vier Säbel, Bayern und Polen, 19./20. Jhdt. Bayerischer Infanterieoffizierssäbel M 1855 mit kräftiger Rückenklinge (fleckig) und beidseitiger bekrönter Herrscherchiffre „L“, an der Wurzel geätzt „Joh. Stroblberger München“, schön erhaltenes vollständiges Messingbügelgefäß, Eisenscheide (rostfleckig). Bayerischer Kavalleriedegen M 91 mit vernickelter Steckrückenklinge von „W.K & C“ (berieben, fleckig, leicht verbogen) mit beidseitigem Treuebandeau, Buntmetallgefäß mit Löwe im Stichblatt, belederte Hilze (Fehlstellen) mit Drahtwicklung (unvollständig), schwarz nachlackierte Eisenscheide (berieben). Bayerischer Artilleriesäbel mit vernickelter ungemarkter Rückenklinge (fleckig) und beidseitigem Treuebandeau, vernickeltes Eisengefäß, Kunststoffhilze ohne Drahtwicklung, schwarz lackierte Eisenscheide (stark berieben). Dazu ein beschädigter polnischer Säbel ähnlich M 1921/22, wohl Kopie, in nicht ganz passender Scheide. Teilweise leicht beschädigt, Gebrauchs- und Altersspuren. Länge 93 - 103 cm. 332714 II € 300 481 Infanterie-Faschinenmesser M 1830 („Bayerischer Jägersäbel“) Kräftige Keilklinge (fleckig, Spitze rostig, Schneide schartig) mit Sägerücken, Amberger Kronenstempel, zweischneidige Spitze. Massives Messinggefäß, seitlich dreifach vernietet. Auf der Parierstange der Truppenstempel „B. 13. R. 11. 4.“. Partiell leicht beschädigt, Altersspuren. Länge 60 cm. Seltene Ausführung. 326561 III € 200 480 298 |
RkJQdWJsaXNoZXIy NDA0OTk=