A104 Kunst, Antiquitäten & Antiken

| 395 4682 Weihwasserkessel und Rechaud aus Zinn, deutsch, 17. - frühes 18. Jhdt. Bauchiges Zinngefäß mit seitlichen Cherubim-Appliken und daraus entspringendem beweglichen Henkel. An der Unterseite eine weich gelötete Reparaturstelle. Dazu ein Rokoko-Rechaut auf drei muschelförmigen Beinen. In geschwungenen Formen durchbrochene Wandung mit reichem Rocaillendekor. Höhe 18,5 und 14 cm, Durchmesser 17 cm. 333769 II - € 250 4683 Zwei Zinnkannen, norddeutsch und Frankreich, um 1800 Eine Lübecker Stangenkanne mit ausgestelltem Fuß und scharniergelagertem Deckel mit Kugeldrücker. Der reliefierte Bandhenkel am Ansatz gemarkt mit Lübecker Stadtmarke und zweifach geschlagener Meistermarke des Daniel Heinrich Tiedemann, der dort ab 1797 als Zinngießer nachweisbar ist. Dazu ein französisches Pichet, in der undeutlich geschlagenen Marke datiert „1741“. Beide Kannen in gutem, unbeschädigtem Zustand. Höhe 34 und 23 cm. 333770 II + € 200 4684 Drei Teile Zinn, deutsch, um 1800 Eine Stitze mit scharniergelagertem Deckel und Bandhenkel. Auf der Vorderseite graviertes Monogramm „BW“ mit Metzgerbeil. Auf dem Deckel württembergische Eichmarke. Am Henkelansatz geschlagene Stadtmarke von Schrondorf und Meistermarke des Johannes Kuppinger, der dort von 1767 bis 1816 als Zinngießer nachweisbar ist. Eine Wöchnerinnenschüssel, auf den durchbrochen gearbeiteten Handhaben ungedeutete Engelsmarken, wohl Frankfurt am Main. Eine Deckeldose (Deckel verbeult), auf dem Boden die vereinigte Stadt- und Meistermarke des Johann Nepomuk Lippert, der in München ab 1792 tätig war. 325799 II € 240 4682 4684 4683

RkJQdWJsaXNoZXIy NDA0OTk=