454 | 5678 Tannenbergbüchse, neuzeitliche Replik Achtkantiges, gestuftes Bronzerohr mit glatter Seele und kanonierter Mündung im Kaliber 16,5 mm. Oberseitiges Zündloch, leicht konische, kurze Tülle. Rohrlänge 31 cm. In hölzerner Aufbewahrungsbox, dazu ein Zertifikat sowie ein Zeitschriftenartikel in Fotokopie. Kopie des bekannten Handrohres, das 1849 in der Ruine der 1399 zerstörten Burg Tannenberg gefunden wurde. Die Waffe zählt zu den frühesten bekannten Feuerwaffen. 327618 II € 300 5679 Luntenschlossmuskete, deutsch, 16./20. Jhdt. Originaler Lauf des 16. Jhdts., achtkantig, sich stark nach vorne verjüngend. Oberflächen stark narbig, überarbeitet, in Teilen ergänzt. Glatte Seele im Kaliber 10 mm. Am Ansatz originales Tunnelvisier mit geschnittenem Maskaron, originale Pfanne mit Klappdeckel. Luntenschloss und Schaft modern ergänzt, der Kolben nachträglich modifiziert. Länge 112 cm. 333690 III € 400 5680 Radschlossbüchse im sächsischen Stil um 1600, beschossene Replik, deutsch, um 2020 Brünierter achtkantiger Lauf in Zweitverwendung, gezogene Seele im Kal. 45. Eingeschobene eiserne Visierung. Auf der Oberseite in Silber eingelegte Herstellerbezeichnung „Andreas Kühn in Leipzig“. Seitlich geschlagener Beschuss, Seriennnumer und „made in Italy“. Auf der Gegenseite die ursprüngliche Modellbezeichnung „Great plains rifle“. Gebläutes Schloss mit außenliegendem Rad in vergoldeter Kapsel, die Schlossplatte mit fein in Messing eingelegtem und graviertem Dekor. Abzug mit Stecher. Vollschäftung mit reichen gravierten und geschwärzten Beineinlagen. Darstellung von Jäger, Wildtieren und Fabelwesen zwischen Rankendekor, außerdem ein sächsisches Wappen. Eingeschobener Ladestock mit Horndopper. Länge 112 cm. Voll gebrauchsfähige Waffe, die mit Ausnahme des Laufes komplett in Handarbeit nach einem Original des Dresdner Büchsenmachermeisters Lorenz Dressler als Unikat gefertigt wurde. 333583 I - € 2.500 5678 5679 5680
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