490 | 4826 4826 Zunftpokal aus Zinn, deutsch, datiert 1686 Aus Zinn gegossener Pokal einer Wollweberzunft auf rundem und gestuftem Fuß. Die von geprellten Zierbänden gerahmte Widmungsinschrift liest sich wie folgt: „Was Feuer hat verzehrt, ersetzt ein schlechtes Schenken / zu des verlohrnen, und geschenckten Andenken / Was sonst verlohren durch den Brand / Ersetze Gottes milde Hand / Gottfried Heintze“. Der Fuß dreifach unleserlich gemarkt. Auf dem gegliederten Schaft und der Basis je ein kleiner Riss, unter der Inschrift eine Delle. Starke dunkle Patina. Höhe 20 cm. 323372 II - € 560 4827 Willkomm aus Zinn, deutsch, 17. Jhdt. Aus Zinn gegossener, vom runden und weit ausgestellten Fuß getragener Pokal. Der Schaft durch ausdrucksstarke Nodi gegliedert und der Korpus mit feinem Rillendekor verziert. Der eingezogene Körper entlang der konvexen Bänder mit Löwenköpfen versehen und etwas verkratzt. Der Fuß sowie die Lippe an der Kante jeweils einmal bestoßen, Deckel fehlt. Höhe 36 cm. 323368 II € 320 4828 Willkomm der Zimmerleute, deutsch, 17. Jhdt. Zinn mit schöner Alterspatina. Fuß mit Buckeldekor und kräftigem Balusterschaft. Die kräftig gegliederte Kuppa mit zwei Reihen plastischer Löwenköpfe für den Behang. Umlaufend fünf gravierte Kartuschen mit Zimmermannswerkzeug, davon eine bezeichnet „Der Meister und der Gesellen Willkomm“. Die übrigen Kartuschen mit Meisternamen, auf dem Korpus umlaufend weitere gravierte Namen der Zunftmitglieder. Ungemarkt, Deckel fehlt. Leicht verbeult. Höhe 38 cm. 323369 II - € 400 4829 Barocke Zinnstitze, Tölz, um 1700 Leicht konische Kanne mit weit ausgestelltem Fuß, die Wandung monogrammiert „LDW“. Klappdeckel mit Banddrücker, im Inneren Eichzapfen und eingegossene Bodenrosette. Am Henkelansatz geschlagene Stadtmarke von Bad Tölz mit Meistermarke des Benedict Tischer, der dort von 1680 - 1720 nachweisbar ist. Höhe 25,5 cm. 310078 II + € 130
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