A100 Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten

| 429 1718 ersten aptierten Steinschlosswaffen erst 1842 zu den verschiedenen Regimentern. Auch die vorliegende Kavalleriepistole M 1816 wurde laut der Verfügung vom 12. Dezember 1840 auf das Perkussionssystem aptiert. Dabei wurde nicht nur der Schlossmechanismus verändert, sondern auch die Visierung. Nach der Einführung der Kolbenpistole M 1853 bei der badischen Kavallerie wurden die KavalleriepistolenM 1816/40 U/M an die badische Artillerie weitergegeben, welche sie noch im Deutsch-Französischen Krieg führte. 314698 II - € 400 BAYERN 1716 Infanteriegewehr M 1826/39 U/M Glatter Lauf im Kaliber 18 mm, auf dem Schwanzschraubenblatt feste Visierung. Aptiertes Perkussionsschloss. Nussholzvollschaft mit eiserner Garnitur, links am Kolben gestempelt „K.L.B. Dinkelsbühl”. Ebenfalls eiserner Ladestock. Kolbenhals rechts gerissen, alle Metallteile gereinigt und mit feinen Narben, Feder des Oberrings fehlt. Länge 148 cm. 319339 III € 300 1717 Gewehr Werder M 1869 a.A., aptiert Kal. 11,15x60R M71, Nr. 68573, nicht nummerngleich. Blanker Lauf. Hülsenkopf noch schwach lesbar „GF”. Fertigung und Indienststellung 1871. Schlosskasten nicht nummerngleich, passt nicht genau. Schlossfunktion soweit gegeben, V-Feder für Verschlussöffnung schwach, Auswerferfeder ersetzt, müde. Lauf geputzt, Brünierung dünn, Beschläge verputzt, hellgrau. Unnummerierter Nussholzschaft mit Tragespuren, beiden Riemenbügeln und unkorrektemEntladestock. Trageriemen. Länge 132 cm. Erlaubnispflichtig. 317763 II - III € 400 1718 Werder Karabiner M69/1872 Kal. 11,5x35Werder, Nr. 113, nummerngleich. Lauf spiegelblank. Hersteller „A. Francotte à Liège”, verputzte Abnahme „GF”, für Gewehrfabrik Amberg. Kimme fehlt. Schlosskasten gemarkt „M/69/1872”. Schloss und Abzug in Funktion. Originale, dünne Bräunierung. Nussholzschaft mit jagdlicher Abänderung. Auf der Schaftkappe Truppenstempel „3. Ch.R.5.”. Länge 82 cm. Erlaubnispflichtig. 297509 II - € 800

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