Los 4382

Zwei KPM-Speiseteller aus Schloss Glienicke des Prinzen Carl von Preußen, um 1825/30 bzw. nach 1832

Orden und Militaria bis 1918 | A94m | Präsenzauktion | 167 Lose

Beschreibung

Weißes, glasiertes Porzellan, die Fahne mit goldradiertem Palmettendekor auf pompejirotem Fond, goldener Perlrand und vergoldeter Übergang zum weißen Spiegel (partielle Glasurfehlstellen). Im Boden jeweils die Szeptermarke in blauer Unterglasur und die Adlermarke "K.P.M." 1823 - 1832 bzw. die Reichsapfelmarke "KPM" ab 1832, jeweils in rotbrauner Aufglasur. Durchmesser je 24,4 cm. Frühe und schön erhaltene KPM-Teller aus dem 1824 von Prinz Carl von Preußen erworbenen und bis 1826 von Karl Friedrich Schinkel umgebauten Schloss Glienicke, auf dem der Prinz nicht nur bis zu seinem Tod residierte, sondern auch seine Sammlung antiker und mittelalterlicher Artefakte lagerte. Vgl. einen weiteren Teller im Museum für Angewandte Kunst in Köln unter der Inv.-Nr. E 3946 oder im Belvedere Charlottenburg - Fürstliches Porzellan. Siehe auch Beaucamp-Markowsky, Europäisches Porzellan, Köln 1980, Nr. 252 oder Köllmann/Jarchow, Berliner Porzellan, Bd. II, München 1987, Abb. 322.

Zustand: II Fragen zum Los?

Allgemeine Informationen

Der Nachverkauf zu unserer Auktion "Orden und Militaria bis 1918" vom 27. Oktober 2022 hat bereits begonnen und läuft noch bis zum 30. November 2022. In dieser Zeit können Sie alle Lose zum Startpreis erwerben, zzgl. Aufgeld.