Los 1820

Bronzene Totenmaske, frühe Eisenzeit Südosteuropas, ca. 6. Jhdt. v. Chr.

Kunst und Kunsthandwerk, Antiken | A80kua | Präsenzauktion | 852 Lose

Zuschlag € 3.600

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Beschreibung

Flache, minimal gerundete Totenmaske aus getriebenem Silberblech. Die Oberseite mit plastisch herausgearbeiteten Augen, Nase und Mund. Während die schmalen, schlitzartigen Öffnungen im Bereich der Augen, der Nasenlöcher und des Mundes nicht sonderlich sorgfältig ausgeschnitten wurden, sind beide Augenbrauen, ein schmaler Oberlippenbart und der Kinnbart durch feine Gravur dargestellt und geben dem Gesicht eine individuelle Note. In diesen Details, beispielhaft aber auch in der Gestaltung der Nasenflügel, offenbart sich die Gestaltungskunst des früheisenzeitlichen Handwerkers. Kleine Löcher entlang des Randes dürften zur Befestigung der Maske gedient haben. Möglicherweise war sie auf Tuchgewebe aufgenäht. Dieser Schluss liegt nahe, da sich im Bereich der rechten Stirn/Schläfe in den grünen Korrosionsbereichen die Abdrücke von Stoffmustern erhalten haben. Zusätzlich haben sich Stoffreste und Abdrücke von Tüchern auch auf der Innenseite der Maske in korrodierten Bereichen über den Augen erhalten. Die Rückseite mit grüner Korrosionsschicht. An den Rändern vereinzelt kurze Haarrisse. Intakt. Länge 18 cm. Breite 16,5 cm. Provenienz:Aus süddeutscher Privatsammlung, erworben zu Beginn der 1970er Jahre im Wiener Kunsthandel. Zustand: II - Fragen zum Los?

Allgemeine Informationen

Tag 1 unserer Präsenzauktion „Kunst und Kunsthandwerk, Antiken“ beinhaltet 856 Lose. Die Auktion startet am Mittwoch, den 13. Nov. 2019 um 10:00 Uhr mit unseren Antiken (Los-Nr. 1601 - 2132). Um 15:00 Uhr fahren wir dann mit Kunst & Kunsthandwerk fort (Los-Nr. 2201 - 2524). Die Vorbesichtigung findet vom Mittwoch, den 6.11. bis Sonntag, den 10.11.2019 n unseren Auktionsräumen am Bretonischen Ring 3 in 85630 Grasbrunn / München von jeweils 14 bis 18 Uhr (MEZ) statt.