Los 10

Ein elegantes Paar feinst gearbeiteter frühhellenistischer Goldarmbänder, 4. - 3. Jhdt. v. Chr.

Aus Burgen und Schlössern - Ausgesuchte Kunst und Kunsthandwerk von der Antike bis ins 20. Jhdt. | A87p | Präsenzauktion | 246 Lose

Startpreis € 75.000

Restzeit für Gebote : noch 2 Tage und 22 Stunden

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Beschreibung

Ein vorzüglich erhaltenes Paar griechisch-hellenistischer Goldarmreife, wie es von Damen vornehmster Häuser getragen worden sein dürfte. Jedes mit einem großen runden Medaillon mit getriebenem Relief, zentral darin das Haupt der Medusa, einmal schräg nach links, einmal schräg nach rechts. Ganz der hellenistischen Kunstvorstellung entsprechend ist die Medusa hier nicht Schrecken erzeugend, sondern fast anmutig dargestellt. Über ihrem Haupt Pferdeprotome, die auf den Mythos der Geburt des Pegasus anspielen. Das eigentliche Armband aus breitem gewellten Goldblech. Am Übergang zum Medaillon große Scharniere. Mit einem goldenen Scharnierstift, der durch ein Kettchen gegen Verlust gesichert ist. Mit höchst detailreichem Dekor. Intakt. Keine Risse, keine Ergänzungen! Länge 7,6 cm und 7,8 cm. Durchmesser Medaillon 3,8 cm. Gewicht 51,9 g und 52,9 g. Spektakuläre Arbeit wohl einer höfischen Goldschmiedewerkstatt aus der Frühzeit des Hellenismus. Provenienz: Aus europäischem Kunsthandel. Zuvor in Wiener Privatsammlungen. Beiliegend Rechnungen von 1986, 1994 und 2003 und Exportlizenzen. 1967 in Wien aus der Sammlung eines sowjetischen Diplomaten erworben. Zustand: II + Fragen zum Los?

Allgemeine Informationen

Diese Präsenzauktion beinhaltet 246 Lose. Die Auktion startet am Freitag, den 25. September 2020 um 16:00. Die Vorbesichtigung findet vom 19. bis 24.09.2020 im Schloß Greding, Nürnberger Str. 1, 91171 Greding von jeweils 10 bis 18 Uhr (MEZ) statt.