Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten

Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten

A80s | Präsenzauktion | 1530 Lose

11. - 12. November 2019 | Beginn: 10 Uhr (MEZ)

Unsere Auktion "Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten" beinhaltet 1.505 Lose und wird in zwei Tagen versteigert. Die Auktion findet vom 11. - 12. November 2019 in unseren neuen Auktionsräumen in Grasbrunn bei München statt. Beginn ist jeweils 10 Uhr (MEZ). Vorbesichtigungsdaten, sowei weitere Informationen finden Sie unten. 

Auktionszeitraum

11. Nov. 2019  |  Losnr.: 1 - 924  |  Beginn: 10 Uhr (MEZ)
12. Nov. 2019  |  Losnr: 951 - 1531  |  Beginn: 10 Uhr (MEZ)

Vorbesichtigung

Die Vorbesichtigung findet vom Mittwoch, den 6.11. bis Sonntag, den 10.11., sowie am Sonntag, den 17.11.2019 in unseren Auktionsräumen am Bretonischen Ring 3 in 85630 Grasbrunn / München von jeweils 14 bis 18 Uhr (MEZ) statt.

Versteigerungsort

Hermann Historica, Bretonischer Ring 3, 85630 Grasbrunn / München

Informationen
Artikel-Nr.: A80s
Auktion: 80
Anzahl der Lose: 1530
Fachthema: Schusswaffen
Beschreibung

Das Blättern in diesem umfangreichen Katalog macht den engagierten Sammler einfach glücklich. So können wir den Sammler und Liebhaber bei über 1.500 Losen auf eine Reise durch die Entwicklung der Feuerwaffen mitnehmen.

Während man noch zu Beginn des 16. Jdts. mit Radschlössern experimentiert hatte, schuf man bereits in der 2. Hälfte des Jdts. wahre Kunstwerke wie eine reich verbeinte, süddeutsche Luxus-Radschlossbüchse (Los 13). Zur gleichen Zeit statteten Landesfürsten ihre Leibgarden mit fast ebenso aufwändigen Radschlosswaffen aus. Der Kurfürst von Sachsen zum Beispiel gab seinen Trabanten im Laufe der Jahre drei verschiedene Modelle von Radschlosspuffern (Lose 38, 39, 40 und 41) an die Seite.

Fast hundert Jahre später, als das Steinschloss dann das Radschloss ablöste, nahm man das Gewehr natürlich auch ins Revier und auf die Jagd mit und unter der Losnummer 46 findet sich eine ganze Sammlung formvollendeter Flinten aus der Gewehrkammer Georgs I. von Hannover.

Aber nicht nur im Norden wusste man schöne Jagdwaffen zu schätzen. Ganz zu Beginn des 18. Jhdts. ließ sich der erste selbst gekrönte König in Preußen, Friedrich I., von Christian Haman eine reich verzierte Steinschlossbüchse bauen (Los 53). Auch am österreichischen Hof ging der sonst so spartanische und pflichtbewusste Kaiser Franz Joseph I., wiederum über ein Jhdt. später, mit einer reich verzierten Doppelbüchse des hervorragenden Prager Büchsenmachers Anton Vincent Lebeda auf die Pirsch (Los 62).

Nachdem man im Laufe der Zeit mit einer Feuerwaffe immer nur einen oder bestenfalls wenige Schüsse abgeben konnte, ersannen findige Geister die Metallpatrone und den Revolver und gegen Ende des 19. Jhdts mehrschüssige, halbautomatische Pistolen wie die Bergmann-Schmeißer M 1894 (Los 460), die Schwarzlose Modell Standard (Los 564) und die Mauser C 96. In unserer 80. Auktion bieten wir diese geradezu legendäre Pistole als „Early Step-Barrel Cone Hammer“ mit der Seriennummer „76“ an (Los 508), wobei man wissen sollte, dass die bekannte C 96, mit der Kaiser Wilhelm II auf dem Schießplatz Katharinenholz in Potsdam schoss, die Seriennummer „75“ trug.

Logischerweise mussten den halbautomatischen die vollautomatischen Faustfeuerwaffen folgen, wie die Stechkin APS, die sie als komplettes Set im Koffer erwerben können (Los 1145).

Informationen
Artikel-Nr.: A80s
Auktion: 80
Anzahl der Lose: 1530
Fachthema: Schusswaffen